Museum De Fundatie, Zwolle

Museum De Fundatie Zwolle
Kampstaal

Museum De Fundatie, Zwolle

Die Skyline des historischen Zentrums von Zwolle war früher nur am Peperbus-Turm zu erkennen. Seit 2012 ist dies nicht mehr das einzige Wahrzeichen der Stadt. Das Museum De Fundatie, das an der Grenze zwischen der mittelalterlichen Innenstadt und der offenen Parklandschaft aus dem 19. Jahrhundert liegt, wurde um eine spektakuläre Kugelkonstruktion auf dem Dach erweitert.

Museum De Fundatie Zwolle

Der Entwurf

Das 1838 im neoklassizistischen Stil entworfene Gerichtsgebäude sollte die Einheit in der Gesetzgebung des neuen Königreichs symbolisieren. Das Gebäude weist an den Außenseiten eine starke Symmetrie auf und verfügt über einen monumentalen Eingangsbereich und eine zentrale Eingangshalle, die sich über zwei Etagen erstreckt. Im Jahr 2004 wurde das ehemalige Justizgebäude zu einem Museum umgebaut. Der Entwurf für die Erweiterung im Jahr 2010 stammt vom Architekturbüro BiermanHenket. Eine unterirdische Erweiterung war räumlich zu kompliziert. Daher entschied man sich für eine Erweiterung auf dem Dach des denkmalgeschützten Gebäudes. Der Aufbau ist wie der Unterbau in zwei Richtungen symmetrisch, hat jedoch eine völlig andere Form. Zusammen bilden die verschiedenen Volumen ein neues städtebauliches Ganzes.

Eine unterirdische Erweiterung war räumlich zu kompliziert. Daher entschied man sich für eine Erweiterung auf dem Dach des denkmalgeschützten Gebäudes. 

Museum De Fundatie Zwolle

Kugelkonstruktion

Die Stahlkonstruktion für dieses Projekt wurde von Kampstaal geliefert und montiert. Das Gewicht der gesamten Stahlkonstruktion beträgt etwa 275 Tonnen. Durch das Gebäude wurden acht Stahlsäulen aufgestellt, die auf einem eigenen Fundament stehen. Diese Säulen tragen die neue Erweiterung. Die Kuppel ist etwa zehn Meter hoch und hat eine Fläche von etwa 25 x 40 Metern. Die Kuppelkonstruktion besteht aus 24 Spanten, die jeweils in vier unterschiedlichen Radien gebogen wurden und mit Pfettenstützen versehen sind, die in Dutzenden verschiedenen Winkeln angeschweißt wurden. Die Erweiterung ist mit 55 000 dreidimensionalen Keramikelementen verkleidet, die von Koninklijke Tichelaar aus Makkum hergestellt wurden. 

Wo Alt und Neu aufeinandertreffen. Das Museum De Fundatie erhielt so ein neues Erscheinungsbild, das die Kunst widerspiegelt, die es präsentieren möchte.

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Kontakt

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