Ein Trockendock ist in den nördlichen Niederlanden ziemlich einzigartig. Im Auftrag von Jorritsma Bouw und in Zusammenarbeit mit anderen Partnern der Lieferkette waren wir Teil des Bauteams, das das zweite Trockendock für De Vries Scheepsbouw aus Makkum bauen durfte. Für das neue Trockendock fertigte Nauta Heeg den unteren Teil des Docktors.
Ein besonders komplexes Projekt in technischer wie auch logistischer Hinsicht, aufgrund der großen Dimensionen. Die Dockhalle ist 122 m lang, 37 m breit und 28 m hoch. Das darin befindliche Trockendock ist 21,5 m breit und 8 m tief. Über 10 000 m³ Beton und zwei Millionen Kilo Stahl wurden für den Bau des Trockendocks verwendet. Das Docktor ist 23,4 m breit, 8,4 m hoch, 1,8 m stark und wiegt 140 Tonnen. Die Produktionszeit für die Konstruktion betrug etwa 21 Wochen.
Das stabile und gut ausbalancierte Docktor enthält schwimmende Elemente, ist gut isoliert und mit Auftriebskörpern in den hohlen Kammern ausgestattet. Es befindet sich sechs Meter unter Wasser und muss unten am stärksten sein, um sich schwerelos bewegen zu können. Durch die Installation der Auftriebskörper ist das Docktor im Wasser um 30 % leichter geworden. An seiner Unterseite wurden 20 Tonnen zusätzlicher Ballast angebracht, um mehr Stabilität beim Bewegen des Tors zu gewährleisten. Der Wasserdruck sorgt dabei dafür, dass es an seinem Platz bleibt. Für zusätzliche Sicherheit ist das Tor im Fundament und in der Seitenwand verankert.
Das stabile und gut ausbalancierte Docktor enthält schwimmende Elemente, ist gut isoliert und mit Auftriebskörpern in den hohlen Kammern ausgestattet.
Auch die Drehzapfen und Lager, mit denen sich das Tor bewegt, wurden von Nauta Heeg hergestellt. Das drei Meter hohe Scharnier ist ein Kunstwerk, das größtenteils im Fundament verschwunden ist. Für die Wartung des Unterwassertors wurde eine clevere Lösung entwickelt: Ein Parkplatz vor den Türen der Dockhalle. Das bedeutet eine erhebliche Einsparung bei der Wartung, denn 25 Meter hohe Tore lassen sich nicht einfach aus dem Wasser heben.
Diese einzigartige Aufgabe bringt auch Herausforderungen mit sich. Beim Bau der Halle mussten die Flora und Fauna des IJsselmeers, der Einbau einer riesigen Kranbahn und die Fortführung der Arbeiten auf der Werft berücksichtigt werden. Gemeinsam mit allen beteiligten Parteien konnten wir eine Erweiterung realisieren, die dem Yachtbau im Norden der Niederlande eine vielversprechende Zukunftsperspektive bietet.
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Staalbouw Nauta Heeg
De Draei 21
8621 CZ Heeg
KvK 01068509